Wunderschönes Afghanistan

September 28, 2018

Tag 24 – Das Hotel war wieder erwarten Klasse. Endlich mal wieder richtig Duschen und Schlafen. Auch das Frühstück ist okay. Würstchen, Gurken, Tomaten, Ei und das überall erhältliche  Spiegelei ohne Spiegel. Kurzer Plausch mit den Kölnern und weiter geht es. Über den Nordzipfel von Afghanistan weiter zum Ziel: Dushanbe.
M41. Die Hauptverbindung nach Duschanbe ist weiterhin eine einzige Katastrophe. Schon in den Ortschaften geht es los mit riesigen Kratern. 

Trotzdem scheinen wir schnell unterwegs zu sein denn vor uns taucht auf einmal das Team Bambule auf. Wir stoppen für einen längeren Schnack und entscheiden uns vorerst für die gemeinsame Weiterfahrt. Sie sind zwar mit Ihrem Kia Sorento etwas schneller im „Gelände“, machen aber mehr Fotostops.

Die Landschaft ist nämlich weiterhin traumhaft. Der Fahrer hat allerdings keine Zeit das zu genießen. Im Zick Zack Kurs wird der beste Weg in dieser Katastrophe gesucht. Dabei löst sich bei Basti auch wieder die Spur Einstellung und die Vorderräder quatschen vor sich hin. Es wird nicht besser. Mal 100 Meter zum durchatmen aber dann kommen wieder tiefe Krater, Geröll und Sand im Mix.
Wirklich wahr: seit fünf Tagen hat der jeweilige Fahrer nicht einmal eine Minute Zeit einfach mal geradeaus zu fahren.
Irgendwann wieder Meldung über Funk: Bei Basti ist wieder die Spur verstellt, das Auto erneut unfahrbar. Glücklicher Weise folgt kurz darauf eine Betonrampe. Wir fahren drauf und wollen die Spur richten, Team Bamule fragt ob wir alleine klar kommen und setzt sich wieder von uns ab.

Als Marvin an einem Flacheisen sägt um es zu kürzen kommt ein nebenan wohnender Tadschike und bietet uns an das Teil für uns ab zu flexen und hilft bis zum Ende mit.

Dafür bekommt er etwas Kleingeld und ein Fernglas von uns geschenkt.

Die Weiterfahrt zeigt weitere tolle Landschaften und Serpentinen. Als wir wieder einmal vor einem Militärposten stehen halten plötzlich hinte uns die Nice Guys mit Ihrem Subaru.
Zusammen mit Domi und Micha schlagen wir das Nachtcamp auf nachdem wir uns bald auf einer nicht zu erkennenden Kreuzung eingegraben haben und einem Unwetter und Sandsturm entgangen sind. Ein tolles Plätzchen mit Blick auf die wundervollen Berge Afghanistans keine 100 Meter von der Grenze weg. 

Wir quasseln noch lange in den Abend hinein, der strahlend helle Mond macht es dann ganz besonders. 

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