Endlich mal wieder Strecke machen

September 12, 2018

Tag 13 - Nach dieser unglaublichen Höllenfahrt hoffen wir heute mal wieder auf Kilometer. 511 bis zur Usbekischen Grenze. Mal sehen was die Straßen heute so erlauben. 

Also die Autos gecheckt und los. Was gibt es auf der Strecke denn wohl so zu sehen..? 

Die Antwort ist sehr einfach: Nichts. Wirklich gar nichts. Die Weite der Steppe macht die Fahrt sehr ermüdend. Wir tauschen öfters mal durch. Und immer gleich große Entfernungen um die 100 Km von Ort zu Ort. Und es wird immer noch karger. Kamele, Wildpferde und die Ortschaften immer trauriger und auch immer staubiger. 

Dann der letzte "Ort" Richtung Grenze. Keine Beschilderung mehr.

Dachgepäckträger immer bis zur Belastungsgrenze ausgereizt.

Wieder falsch gefahren. Menschen tauchen immer seltener auf. Ein Mann hält mit dem Auto. Wir fragen nur mit zeigenden Händen: Usbekiastan? Er nickt und zeigt die Richtung. Ich Frage lieber nochmal weil das ein Sandwüsten Weg ist. Da aber noch Alter Teer darunter ist wird die Fahrerei unglaublich schwierig. Die Autos stauben voll, die Hitze steigt. Nach den ersten heftigen Bodenwellen verliert ein Reifen bei Mupfel Luft. Der Kompressor erweist sich als billige Notlösung. Bereits an der Grenze hat der Reifen wieder Luft verloren und wird getauscht.

Die Grenze ist ein Erlebnis der netten Art. Die Kasachen scherzen rum und wollen alle auf der Motorhaube unterschreiben. Wir gehen einem Tipp nach und  weisen uns als Touristen aus. Dann wird sofort das Tor geöffnet und wir können an der Schlange vorbei.  In einem Wasserbecken, was wir durchfahren, wir der Wagen angeblich desinfiziert.  Von was wird ein Rätsel bleiben.

Die Passkontrolle geht relativ schnell vorüber und ist Problemlos. Bei der Einreise nach Usbekistan ist es noch lustiger. Die Grenzer in Militäruniform nehmen jedes Auto der Usbeken komplett auseinander. Nur bei uns wird die Kontrolle sehr schnell und einfach. Als sie dann mit zwei Mann im Auto sitzen und den Schlüssel rumdrehen gibt's fast Ärger. Sie sehen nämlich sofort die Dashcam die das Bild der Kamera im Spiegel einblendet. Ich muss sie sofort stoppen. Aber damit war es auch schon erledigt.

Hinter der Grenze strömen alte, aufdringliche  Mamutschkas auf uns zu und wollen Geld tauschen. Wir fahren an den Ersten vorbei um dem Trubel zu entgehen. Nach kurzer Verhandlung passt der Kurs und wir wechseln 100 US Dollar in 720000 Usbekische "So´m".

Das Interesse an unseren Autos ist groß. Sie wollte mit mir nach Deutschland kommen:

Erst halten sie Abstand, aber wenn man sie einlädt zu schauen kommen gleich Schaaren an Menschen die Interesse haben und vor der Haube diskutieren.

 

Nun geht es sehr schnell mit dem dunkel werden. Also schlagen wir mitten im Sand unser Lager auf und geniessen noch ein paar Erasco Dosen.

 

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