Das echte Abenteuer beginnt..

September 11, 2018

Tag 11 - Wir starten vom Hotel weg. 

Der Service Mitarbeiter kommt noch mit raus und macht Fotos von uns.

100 Meter weiter stoppt ein Russe und fragt auf Englisch wo wir denn hin wollen. "Nach Kasachstan", sagen wir und er spielt Taxi für uns. Er führt uns zu einer Tankstelle und erklärt uns dass der Sprit in Kasachstan schlecht ist und wir sollten voll tanken. Er erklärt uns das die Brücke nachher 100 Rubel kostet. Da wir nix mehr haben gibt er uns auch diese noch. Er bekommt unser letztes Einbecker und ein Victorinox Messer von uns, was er erst noch ablehnt. Wir folgen seinem Rat, packen an der Tanke alle Kanister ab und ballern sie mit 100 Octane voll. Für 80 Liter werden wir ganze 45 Euro los..

Weiter geht es zur Grenze. An der Pontonbrücke von Astrachan wollen wir mit den 200 Rubel von dem Russen bezahlen. Die reichen aber nicht. Ein paar Gemüse Verkaufende Frauen erklären uns das 200 Rubel nicht reichen, wir aber die Fähre daneben nehmen sollten. Die wäre billiger. Zwischenzeitlich erfährt HJ aber das man doch mit Karte bezahlen kann. Das macht er dann auch. Die Schranke geht auf und wir beginnen zu schwitzen. 

Der LKW vor uns wirft das Wasser hoch und wir schwanken hoch und runter und hin und her.. witzig.

Am anderen Ende angekommen ist am anderen Auto der Auspuff nun komplett ab...

Als wir das Auto sichten kommt gleich der nächste Lada und weist uns auf eine Garage... der Typ total Klasse. Wir schieben gemeinsam den zu lackierenden Transporter aus seiner Halle und schweißt in abenteuerlicher Technik unseren Auspuff.

Und das war gut so denn sonst wäre er später garantiert weg gewesen.

 

Die Grenze zu Kasachstan war easy... Zettelchen hier, Pässe zeigen dort.. es dauert eben aber am Ende werden wir mit "Welcome to Kasachstan" begrüsst. Hier wird auch ab und zu mal englisch gesprochen was unglaublich erleichternd ist wenigstens wenige Worte benutzen zu können.

Und was die Zöllner immer wieder benutzt haben: "Good Luck". Erst fanden wir es lustig aber am Ende hing es vielleicht mit der nun folgenden "Straße" zusammen: Die Hauptverkehrsstraße von der Grenze nach Artyrau ist die Hölle.. 

Am Anfang denkt man immer noch dass es gleich wieder besser wird, und eben die Straße etwas beschädigt ist. Man merkt aber schnell: es ist der Killer. Für Mensch und Maschine. Unbeschreiblich das wir sogar noch von LKWs überholt werden. 

Und es endet nicht. Wir schaffen einen Schnitt von nicht ein mal 20 km/h. Aber bei der Geschwindigkeit kann man schnell mal für ein Foto anhalten. 

"Schildi" über die Strasse geholfen. 

Mein Foto:

Zwischenzeitlich verlassen wir die Straße weil die Sandwege neben der Hauptstraße besser zu fahren sind:

Wir finden  tatsächlich noch eine Art Supermarkt und kaufen Getränke ein.

Danach suchen wir ein schönes Plätzchen und beenden den Tag in der Steppe.

 Die "Zufahrt" zum Campingplatz.

Eine Art Distel zerstört hier schon die Böden unserer Zelte und Luftmatratzen.

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