Fahren fahren fahren...

September 9, 2018

Tag 8 - So beginnt der neue Tag wie er aufhörte. Mit Autofahren oder auf georgisch: Rumschubsen und Hupen.

Die Grenzstadt Batumi finden die Jüngeren Klasse. Wir essen amerikanisch bei Wendys und sehen dem Freitag Nacht Treiben der jungen Georgier zu. Hübsch, wie Marvin findet, und eine tolle Stadt. Autorennen an jeder Ampel mit Sportauspuff Marke Eigenbau oder durch Rowdytribut. 

Völlig satt fahren wir weiter Richtung Tiflis, der Hauptstadt Georgiens um die gefährlichen Gegenden Südossetien zu umfahren.

Aus der Grenzstadt heraus haben wir kein Internet mehr weil unser Skyroam hier nicht funktioniert. Egal, Karte ist eh offen. Aber nicht lange. Wir kommen in die Stadt Potis als HJ Paule durch Fluchen weckt. Verfahren. Was? Gibt's es doch nicht. "Du musstest nur Einer Straße folgen." Aber danach verstand ich ihn. Eine Stadt ohne jegliche Schilder. Keine Straßenschilder, Verkehrszeichen oder gar Städte sind ausgeschildert. Nicht einmal die Hauptstadt. Okay. Klassisch fragen wir Menschen nach dem Weg (Und davon sind hier gefühlt noch alle auf den Beinen). Morgens um 1 Uhr schickt uns ein ölverschmierter Typ in eine Sackgasse mit tausenden Schlaglöchern.

Schnauzte voll, ich Buche einen Tagespass Internet um hier schnell aus dieser dunklen Gegend heraus zu kommen.

Danach führt es uns über eine über 900 Meter hohe Bergkette mit astreinen Serpentinen. Unglaublich was hier so alles abgeht. Tanklaster die uns abhängen, Polizei die durchgezogene Linien überfährt und Laster die gleich 2 Busse überholen. Kurven die immer wieder hart zu ziehen und plötzlich keinerlei Markierung mehr haben.

 Auf diesem Weg ist auch Nachts noch die Hölle los. Polizei, LKW, PKW und Straßenköter sind wieder unterwegs.

Und so ein enges Tankstellennetz haben wir noch nie gesehen. Die gesamte Nacht durch stehen Tankwarte an ihren leeren Tankstellen. Eine nach der Anderen. Und weil das so ist tanken wir auch nicht. Fast ein Riesen- Fehler, wie sich später herausstellen sollte.
Ein Kaffeestop an ein einer Raststätte lockert die Nacht auf.

 Landschaftlich haben wir das Gefühl viel verpasst zu haben. 

 

Dennoch fahren wir die Nacht durch. 

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