Richtung Georgische Grenze

September 8, 2018

Tag 7 - Wir starten in Sansun mit einem Warnsinns-Ausblick aus dem 8ten Stock der Hotel Zimmer. 

Da ist nun das schwarze Meer. Sehr schön. Das Frühstück ist das Beste was wir bislang hatten. Das passt Dennis gut, denn er sucht permanent nach Nahrung,  kann alles vertragen und steckt immer noch ein paar Eier ein.

Unsere Autos sind noch da. Der Parkwächter hatte die Blumenkübel so verschoben dass wir dort rein passen.

Erneut kostet das Tanken für beide Autos gerade mal 65 Euro. Das Wetter ist Bombig, die Stimmung super.

 

Der erste Plan ist Hopa. Die letzte größere Stadt in der Türkei vor der georgischen Grenze. Das Roadbook empfiehlt vor der Grenze zu übernachten und sich dort früh anzustellen. Wir sind unschlüssig denn ein Team hängt einen halben Tag hinterher, andere kurz vor uns usw. Entscheidung verschieben wir auf später.

 

Die Fahrt an der Schwarzmeerküste ist, sagen wir, abenteuerlich und keinesfalls langweilig. Aufgemotzte Autos und die unglaubliche Fahrweise hält uns permanent am Lachen. Und einen schönen Blick haben wir auch noch.

Finde den Fehler ;-)

 

Wir hatten uns eigentlich vorgenommen im Meer zu baden, aber das Wetter ändert sich schlagartig auf der Hälfte der Strecke. Und es regnet wieder heftig. Und ab Trabzon kostet uns ein Stau fast eine Stunde. Unsere Autos haben inzwischen (Vom Rewe Parkplatz) gemessen die 4000 km Grenze überschritten.

 In der Türkei fährt jeder wie er will. Wir machen mit und kommen so sehr gut voran. Am Ende nützt das wenig. Das Chaos an der Türkisch - Georgischen Grenze ist unglaublich. Hier passiert mal gar nichts. Und das obwohl schon die LKW Schlange 5 Km durch mehrere Tunnel angefangen hatte. 

Wir stehen über 1 1/2 Stunde in einer temporär zusätzlich eröffneten Schlange an. Dann rein in die eigentliche Kontrolle.

Beifahrer aussteigen. Kofferraum auf, Kofferraum zu, Auto weg. Auf Nachfrage schickte der Beamte die Beifahrer Paule und Dennis zu Fuss durch einen Gang der uns an einen Weg zum Viehschlachten erinnerte. Passkontrolle. Weitere 2 km Gang. Passkontrolle. "Jalla Jalla" schreiende Beamte verschiedenster Aufgabenbereiche. Zumindest Optisch hatten sie eine Aufgabe.
Weitere Kontrollen und geschubse durch Gatter wie von alten Hühnerkäfigen. Die Autofahrer, Marvin und HJ kamen dann erst 2 Stunden später raus und hatten beide einen dicken Hals. Ein Türke den Hans-Jürgen mit einem Gespräch ablenkte hat noch auf die Haube gemalt "I Love Benefit" und kürzte eine Autokontolle ab.  Aber dennoch hat es sehr lange gedauert.

Trotzdem kam HJ durch die letzte von gefühlten 10 Schranken mit den Worten: "Höchststrafe". Die Beifahrer, die wartend vor dem Ausgang standen, amüsierten sich köstlich über den Fahrstil der Georgier. Ohne Hupe kann man hier nicht den Verkehr überleben, aber dazu Morgen mehr.

Also. Letztendlich sind wir drin, haben nix bezahlt und Nichts ausräumen müssen. Also alles gut gegangen. Damit haben wir zusätzlich noch die zweite Stunde Zeitverschiebung dazu bekommen und sind nun im siebten Land unserer Reise angekommen. Thüringen und Bayern nicht mitgezählt ;-) 

 

Jetzt sind wir in Georgien. Und nun? Wir tauschen gleich noch Geld zum Tanken und für ein Hotel. Aber die Buden sehen etwas "eigenartig" aus und so beschließen wir die Nacht durch zu fahren und Morgen früh nach Russland einzureisen.

Vorher amüsieren wir uns noch über das Nachtleben in der Grenzstadt Batumi. Ein letztes mal westliches Essen genießen:

 

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