Transfaragan und die Hochkarparten

September 5, 2018

Tag 4 - Borris kommt in unsere Hütte und meinte daß wir in 10 Minuten im Zug sitzen müssen. Guten Morgen, wo ist hier vorn und hinten?!

HJ schläft nicht wirklich. Er hat seinen Schlafsack in der falschen Hütte gesucht ;-)

Egal. Abfahrt. 2 Stunden wieder runter. Nebenbei hat der Zug noch eine Raupe aufgeladen die der Fahrer sogar noch im aufgeladenen Zustand testet. Euronorm hat diese Dieselmaschine aber sicher nicht.

 Es wird Kaffee, Tee und Sandwich gereicht, so langsam kommen alle wieder klar oder schlafen in dem rappelnden Zug weiter.

Während alle anderen Teams noch am packen und kramen sind starten wir nach Verabschiedung von Borris. Unglaublicher Weise als Erster. 

Die Richtung steht. Bukarest sollte heute das Ziel sein.

Das sollte sich als Sportlich herausstellen denn die Straßen sind schlecht und das heutige Sightseeing Highlight soll der Transfagarasan Pass werden. Angeblich die schönsten Straße der Welt. Zumindest sagen es die Rumänen.

Es zieht sich ewig lange hin bis wir in die Nähe kommen, aber irgendwann kommen wir dann an die Bergketten der Dracula Heimat. 

Wir installieren die erst noch Problem verursachenden GoPros und ballern hoch. Schön. Auf jeden Fall. Der Anstieg geht auf über 2000 Meter hoch und der Ausblick ist wirklich Klasse und teilweise Schwindelerregend. Die Serpentinen lassen uns gerade vom Motorrad träumen.

Am Meisten amüsieren wir uns über eine riesige Schafherde die alle Autos zum stoppen bringt.

 Die Abfahrt zieht sich über schlechte Straßen und Serpentinen. So richtig schaffen wir keine Kilometer.

 Wir stoppen an einer Staumauer um uns die ersten leckeren Erasco Dosen zu gönnen. Die beiden bettelnden Strassenköter müssen wir immer wieder verscheuchen. 

Hier packe ich das erste mal die Drohne kurz aus und mache Aufnahmen.

Nach dem Essen beschließen wir doch noch unser Tagesziel zu erreichen. Bukarest. Als wir auf dem Tracking sehen das Team Südheide vorher gestoppt hatte packte uns der Ehrgeiz.

 

Es regnet noch heftig und wir sehen gewaltige Blitze in den Bergen. Beim Überfahren eines toten Straßenköters, der mächtig an die Unterseite unserer Autos klopft, beschädigt Marvin den Auspuff von Basti. Ast reiner, sportlicher Sound.

Das Hotel in Bukarest ist im Minus-sterne Bereich, aber erfüllt seinen Zweck.

Gute Nacht, stinkendes Rumänien.

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